🇪🇺 Strasbourg – Begegnungen, die verbinden
Die Reise, von Prof. Dr. Georg Bouché bis ins kleinste Detail perfekt zusammengestellt, zeigte einmal mehr, wie lebendig Gemeinschaft, Freundschaft und kultureller Austausch im BCI gelebt werden.
Ein Wochenende im Zeichen von Kultur, Genuss und Verbundenheit
Vom 31. Oktober bis 2. November 2025 führte die diesjährige Herbstreise eine begeisterte Gruppe Notabler aus Deutschland, der Schweiz und Tschechien nach Straßburg – in die pulsierende Hauptstadt des Elsass und zugleich Sitz des Europäischen Parlaments. Drei Tage lang standen Begegnungen, Kultur, Kulinarik und Geschichte im Mittelpunkt – ein Wochenende, das Lust machte auf Austausch, Entdeckungen und das gute Leben.
Zwischen Braukunst und Gastfreundschaft
Der Auftakt am Freitag hätte passender kaum sein können: ein Besuch bei der traditionsreichen Katz-Gruppe in Willstätt, dem weltweit führenden Hersteller von Bierdeckeln – heute firmierend unter CC Coaster GmbH & Co. Dort, wo täglich Millionen der runden Pappscheiben für Brauereien auf der ganzen Welt entstehen, öffnete das Unternehmen exklusiv seine Tore für die Reisegruppe. Die Gäste erhielten faszinierende Einblicke in nachhaltige Produktionsprozesse, kreative Drucktechniken und die internationale Bedeutung der Marke Katz.
Begleitet wurde der Werksbesuch von einer charmanten Verköstigung: Brezeln der Bäckerei Katz, Pfefferbeißer, Landjäger, frisches Obst, süße Kleinigkeiten – und dazu natürlich Bier, Sekt und Wein. Zwischen Genuss und Gespräch entstand sofort eine herzliche Stimmung, die den Ton für das gesamte Wochenende vorgab: offen, lebendig und voller Neugier.
Nach der Ankunft in Straßburg und dem Check-in im stilvollen, familiengeführten Hotel Hannong mit eigener Wein- und Rooftop-Bar zeigte sich der unverwechselbare Charme der Stadt: alles nah beieinander, überall Geschichte, Moderne und französischer Esprit. Am Nachmittag folgte ein Programmpunkt mit symbolischer Kraft – der Besuch des Europäischen Parlaments. Beim Rundgang durch das imposante Gebäude wurde spürbar, wie eng die europäische Idee mit Straßburg verwoben ist. Zwischen Plenarsaal und Besucherzentrum entspannen angeregte Gespräche über Verantwortung, Demokratie und den Wert europäischer Zusammenarbeit.
Kulinarisch klang der Abend im Restaurant Les Chauvins Père & Fils aus – modern, regional, typisch elsässisch. Das kreative Menü aus heimischen Zutaten begeisterte ebenso wie der begleitende Wein – passenderweise ein „Katz“.
Straßburg schmecken, sehen, erleben
Der Samstag begann entspannt mit einem ausgedehnten Frühstück, bevor sich die Gruppe auf eine kulinarische Stadtführung begab. Zwischen Fachwerkhäusern, Feinkostläden und bunten Wochenmärkten zeigte sich Straßburg von seiner genussvollsten Seite. Neben Käse, süßem und salzigem Gebäck gab es Bier der Brauerei Meteor und einen aromatischen Gewürztraminer – ein Spaziergang, der alle Sinne ansprach.
Am Nachmittag öffnete die Brasserie Perle ihre Türen – eine Institution, die seit 1882 für handwerkliche Braukunst steht. Marion, die Gastgeberin, erzählte mit spürbarer Leidenschaft von der wechselvollen Geschichte der Brauerei, ihrer Wiedergeburt als Craft-Bier-Manufaktur und der Kunst, Tradition mit Kreativität zu verbinden. Drei ausgewählte Biere standen zur Verkostung – jedes mit Charakter, jedes mit Geschichte. Spätestens hier war klar: Straßburg kann nicht nur Wein, sondern auch Bier auf höchstem Niveau.
Der festliche Höhepunkt des Wochenendes folgte am Abend: das gemeinsame Dinner im legendären Maison Kammerzell direkt am Straßburger Münsterplatz. Das prachtvolle Fachwerkhaus, eines der schönsten Europas, bot den perfekten Rahmen für ein klassisches Menü der elsässischen Küche. Nach einem prickelnden Champagner-Apéritif mit feinen Canapés folgten Zwiebelkuchen mit Speck und ein zartes Coq au Riesling mit hausgemachten Spätzle – begleitet von erlesenen Weinen und vielen guten Gesprächen.
Ein Abschied mit goldenem Licht
Nach zwei intensiven Tagen voller Eindrücke blieb der Sonntag für eigene Erkundungen reserviert. Einige schlenderten entlang der Ill, andere besuchten die Kathedrale oder ließen sich durch die Gassen von La Petite France treiben. Die Herbstsonne tauchte die Fachwerkhäuser in warmes Licht, und über der Stadt lag ein Hauch von Wehmut – aber auch die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen.
„Es sind diese besonderen Momente zwischen Menschen, Orten und Geschichten, die Reisen unvergesslich machen und Gemeinschaft lebendig halten.“
Die Herbstreise nach Straßburg zeigte eindrucksvoll, was dieses Format so besonders macht: das Zusammenspiel aus authentischen Erlebnissen, kulinarischem Genuss und inspirierenden Begegnungen. Ob beim Besuch traditionsreicher Betriebe, beim Glas Wein im Elsass oder beim Austausch im Europäischen Parlament – überall war spürbar, dass Reisen mehr ist als Bewegung im Raum. Es ist ein Dialog zwischen Menschen, Orten und Ideen.
Ausblick: Brüssel 2026 – im Herzen Europas
Nach diesem gelungenen Herbstwochenende richtet sich der Blick bereits nach vorn. Im Juni 2026 steht das nächste große Ereignis bevor: das Freundschaftstreffen und die Generalversammlung in Brüssel. Die europäische Hauptstadt bietet mit ihrer Mischung aus Politik, Kultur und Kulinarik den idealen Rahmen, um den grenzüberschreitenden Dialog fortzusetzen – und die Freundschaften, die in Straßburg gewachsen sind, weiter zu vertiefen. Brüssel, das Herz Europas, verspricht ein Wiedersehen voller Impulse, Genuss und gemeinsamer Perspektiven.